the august break 2013 #4

Manchmal gibt es Tage, da würde man ja am liebsten darauf bestehen, Anspruch auf ein paar Überstunden *me-time* zu haben.  Wenn man nämlich beispielsweise monate- wochen- und ganz sicher tagelang mit der Bestückung eines klitzekleinen Marktstandes zugebracht hat. Nicht unbedingt ununterbrochen in der schöpferischen Art - sondern sehr viel auch nur "gedanklich".

Fazit der Aktion : ich bin sicherlich nicht unbedingt für Kunsthandwerks- oder Weihnachts- oder ähnliche Märkte geeignet. Ich bin sehr schlecht darin, mich selbst zu ver-markt-en. Am liebsten verschenke ich ja die Sachen oder ich frage (innerlich zumindest) meine Käufer, ob sie auch sicher sind, dieses oder jenes wirklich zu brauchen.

Wie auch immer, meine aller-allerletzte Beteiligung an einer solchen Veranstaltung habe ich Donnerstagabend erfolgreich hinter mich gebracht und es wäre also normal gewesen, sich mal etwas 'hängen' zu lassen. Doch das wäre wirklich unfair gegenüber dem allerliebsten Mann der Welt gewesen. Er hatte die geniale Idee, an einem der heissesten Tage des Jahres in den Bergen zelten zu gehen. An sich eine nette Idee (vor allem, wenn man so wie er viel zu gut trainiert ist und nahezu jederzeit mindestens einen Halbmarathon aus dem Ärmel schütteln könnte) - nur mussten dafür 7 kg (er 18 kg) Gepäck (ich spreche hier nicht von Notebooks, Schminkutensilien, Bastelkram, diverse Kleidungsoutfits -man weiss ja nie- sondern wirklich nur das allernötigste) 700 Höhenmeter während über 3 Stunden durch die sengende Hitze geschleppt werden. Meine letzte sportliche Betätigung war glaube ich im Winter. Ich war also eher suboptimal vorbereitet, ganz zu schweigen von dem Schlafdefizit von ca. 300 Stunden. Aber als vierfache Mutter bin ich vermutlich unterschwellig zu Extrem-Leistungen fähig ohne es immer beweisen zu müssen.

Lange Rede, kurzer Sinn. Es war eine super Idee und ich bereue nichts. Das erste Mal zelten nach genau 30 Jahren war weniger traumatisierend als ich befürchtet hatte. Es könnte durchaus sein, dass ich es wieder tue.

Die ganze Geschichte schreibe ich eigentlich nur, um dem heutigen Photo für "the August Break" von Susannah Conway den richtigen Rahmen zu geben. Immerhin geht es hier heute um Liebe - und meine grosse Liebe begleitet mich nun schon über 30 Jahre - ist das nicht verrückt? Und falls ich dafür irgendwann zum Mond schwimmen müsste - oder ähnliches - auch das würde ich tun.

Mehr Bilder von unserem kleinen Ausflug übrigens auf instagram und flickr ...


Beaucoup de texte pour parler d'un excellent moment passé en compagnie de l'homme de ma vie. Au lieu de réclamer un peu de temps pour moi (et j'en aurais eu besoin, c'est sûr) — j'ai accepté d'aller dormir une nuit en montagne — sous tente — dans un endroit magique, que lui et moi. 

En résumé on a dû grimper 700 m de dénivelé, avec en ce qui me concerne 7 kg sur le dos (et là, je veux parler bien entendu du strict minimum, aucun caprice — rien de superflu !). Nous avons marché pendant un peu plus de 3 heures dans une canicule incroyable avant de pouvoir nous installer pour apprécier la vue, le calme (je ne dirai rien sur le bruit un brin agaçant des petits ruisseaux à droite et à gauche qui nous a réveillés plusieurs fois pendant la nuit) et la fraicheur de l'altitude. 

Et le thème de Susannah pour ce 4e jour de "the august break 2013" étant l'amour, c'est tout naturel que mon grand amour depuis plus de 30 ans doit figurer sur la photo. Pour lui, s'il le fallait, j'irais nager jusqu'à la lune, je crois … 

Il y a d'autres photos de notre "balade" sur instagram et sur flickr 

The August Break 2013

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